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Bericht des Wanderwartes 2010

28.3. Wir wandern rund um den Emmerstausee. Trotz widriger Wetterprognosen starten wir in froher Runde um 9.00 Uhr bei Christa Hilker zur Abfahrt nach Schieder. Und siehe da: der Wettergott meint es gut mit uns. Um 10.00 Uhr könnten wir eigentlich vom Parkplatz an der Staumauer lostraben, wenn nicht Sigrid in ihrer großen Güte eine Flasche Sekt mitgebracht hätte, die natürlich dran glauben muß...

Aber dann kann es losgehen, nachdem auch mit Christa alle Klarheiten beseitigt waren.

Es wurde ein wunderschöner Wandertag am Nordufer des Stausees, immer ebenerdig ohne bergauf und bergab und ohne Regen. Gegen 11.30 Uhr fanden wir Einkehr im Strandcafe und nach einer kleinen Kaffeepause traten wir munter den zweiten Teil unserer Wanderung an.

Auf der Südseite des Sees zurück zur Staumauer. Und das musste natürlich sein. Ca. 200 m vor dem Ende der Tour setzte der unvermeidliche Regen ein –allerdings nur ein kräftiger Schauer –, der aber der ansonsten gelungenen Wanderung über eine Distanz von 8 km keinen Abbruch tat.

Eigentlich wollten wir im Fischanger einer Forelle zu Leibe rücken. Aber Planänderung: wir fuhren noch einmal in das Strandcafe zum Essen, wo wir schon gute Erfahrung mit dem Kaffeestopp gemacht hatten. War auch gut.

24.4. Aus besonderem Grund haben wir den Termin einen Tag vorverlegt. Heute wandern wir bei herrlichem Sommerwetter rund um die Uffoburg bei Bremke. Ein Auto blieb in Rott und mit dem zweiten fuhren wir zum ehemaligen „Dornröscheneck“ in Friedrichswald. Bei einer solchen Wanderung kann man seine nähere Heimat besonders gut kennenlernen.

Nach einem Drittel der Wegstrecke erreichten wir die Uffoburg auf einem Bergvorsprung von dem aus man einen weitern Blick in unser schönes Wesertal hatte. Deutlich ist der Hauptwall der gewaltigen ehemaligen Burganlage zu erkennen. Und wer weiß schon, dass die Frau dieses sagenumwobenen Grafen die berühmte Hildburg war, die Gründerin der Klöster Möllenbeck, Fischbeck und Obernkirchen und 6 weiterer Kirchen im Wesertal.

Und neues Leben wächst aus den Ruinen, während Christa uns aus einem Hüttenbuch vorliest. Durch Bremke führt uns der Weg nach Rott, wo wir bei Wilhelm zu einer Weinprobe verabredet waren.

Da wir auch mit handfesten Sachen zum Essen bewirtet wurden, hatten wir schließlich keine Meinung mehr, unseren Weg zu Fuß fortzusetzen. Gut, dass hier das erste Auto auf uns wartete, mit dem wir dann –nicht ohne vorher auch noch eingekauft zu haben – unsere Tour in Rinteln beendeten.

23.5. Pfingstsonntag und das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite. Heute haben wir uns nur eine relativ kurze Wanderung vorgenommen. Um 9.30 Uhr fahren wir diesmal zu acht nach Bösingfeld und parken unsere Autos auf dem Wanderparkplatz in der Waldstraße. Zunächst eröffnet Angelika die Tour mit einem Glas Sekt anlässlich ihres vorhergegangenen Geburtstages.

Ein schöner Zug. Wir starten frohen Mutes mit einem leichten Anstieg nach Hummerbruch. Immer wieder wird uns bewusst, dass wir in einer wunderschönen Gegend zuhause sind. Herrlich leuchten die gelben Rapsfelder in der Vormittagssonne, die Apfelbäume blühen, die Vögel singen, die Wanderer sind guter Dinge.

Was wollen wir mehr? Der Weg führt uns durch eine Landschaft mit herrlichen Ausblicken ins Wesertal und in das lippische Hügelland auf die Hohe Asch (366 m).

Ganz Gescheite haben von hier aus auch gesehen, wie uns der Wirt vom Klippenturm zugewinkt hat. Den Abschluss haben wir dann bei Bolhöfers in Möllenbeck genossen.

Es war mal wieder ein wunderschöner Tag mit nur ca. 6 km Länge.

Paul-Gerhard Kirchhoff