Start » Wir über uns » Berichte » Berichte 2010 » Fahrtenbericht Emden 2010

Fahrtenbericht Emden 2010

1. Tag: Am Himmelfahrtstag morgens ca. 6:00 mussten wir aufstehen. Ca. um 7:00 sind wir vom RKC-Gelände abgefahren Richtung Emden. Die Boote hatten wir den Tag zuvor auf den Anhänger geladen. Die Fahrt war sehr regnerisch. Gegen 10:30 sind wir in Emden am Emder-Kanu-Club (EKC) angekommen. Das Wetter war ein bisschen kalt und bewölkt, aber trocken. Als wir uns auf dem Zeltplatz umgesehen hatten, haben wir unsere Zelte aufgebaut. Anschließend mussten wir unser Gepäck ins Zelt tragen und verstauen. Danach haben sich die meisten für die Kanutour fertig gemacht. Um 12:30 war die Abfahrt zur 12 Km-Tour ( Stadtrundfahrt, einmal linksrum, einmal rechtsrum). Über einem der Kanäle entdeckten wir ein Segelboot, das aussah, als hätte es jemand zu heiß gewaschen und der Rumpf wäre weich geworden. Unter dem Boot haben wir uns alle zum Gruppenbild aufgereiht. Am Abend wurde dann am EKC gegrillt. Gegen 22:30 sind die meisten ins Bett gegangen.

2.Tag: Um. 7:30 mussten wir schon wieder aufstehen. Markus Langer hat frische Brötchen für alle geholt. Nach dem Frühstück sind wir 33 Km auf stehenden Gewässer (hier Tief genannt) gepaddelt. Philipp Langer und Jan Feeken haben sich die Fahrtleitung geteilt und mussten den Weg bestimmen. Wir sind die 3-Meerestour gefahren, und zwar über die drei Seen namens Loppersummer-Meer , Großes–Meer, Kleines-Meer. Am Großen-Meer haben wir an einem Sandstrand eine Pause gemacht. Bei der Pause haben uns zwei Enten entdeckt. Die Enten hatten unsere Brote entdeckt, und haben darum gebettelt. Anschließend hat Winfried Quadfasel einen bösen Witz gesagt. Der Witz ging so: „Wir wollen doch heute Abend noch ins Chinarestaurant! Dann können wir die Enten ja zum Essen einladen, dann gibt es Pekingente.“ Den Weg zurück zum Kanuclub fanden unsere Fahrtenleiter ohne Probleme. Unterwegs paddelten wir auf einem etwas breiteren Tief in der Nähe des Emder Flugplatzes. Auf einem Schild am Ufer konnten wir lesen, dass wir auf der Start- und Landebahn für Wasserflugzeuge unterwegs waren. Jedes mal wenn wir das Geräusch eines Flugzeuges hörten, schauten wir uns ganz nervös um, ob es sich dabei vielleicht um ein Wasserflugzeug handeln könnte. Beim EKC wieder angekommen, gab es für uns eine nette Überraschung. Gerd Förster - Vehring war mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Borkum. Die letzte Nacht auf dem Festland konnte er bei uns auf dem Zeltplatz verbringen. Für Norbert Besselmann gab es noch eine weitere Überraschung. Seine Frau Gudrun hatte sich ins Auto gesetzt und war nach Emden gekommen. Anschließend gingen wir alle zusammen dann tatsächlich essen, aber nicht zum Chinesen sondern zum Italiener, ohne Enten. Markus Langer hat seine Frau und den Hund Mika vom Bahnhof abgeholt.

Während wir auf das Essen warteten, schlossen Marten Quadfasel und Thomas Lülf einen Vertrag ab. Dieser Vertrag enthält, dass Marten (11 Jahre) unter 50 Km auf fließenden Gewässer im Einer paddeln muss. Dieses gilt allerdings nur für Flüsse oder Bäche mit einer Strömung von mindestens 5km/h. Wenn Marten diesen Vertrag bricht, wird er gegen die Strömung beim Zehner längs kielgeholt (Scherz).

Auf einem Bierdeckel wurde der originale Vertrag aufgeschrieben. Danach sind wir zum EKC zurückgekehrt und die meisten sind ins Bett gegangen.

3. Tag: Etwa 7:30 aufstehen. Gerd hatte sein Zelt schon früher abgebrochen, und war mit der Fähre schon in Richtung Borkum unterwegs. Nach dem Frühstück gab es eine Fahrtenbesprechung mit Marten Quadfasel, weil Marten heute der Fahrtenleiter sein sollte. Gudrun verabschiedete sich ebenfalls und fuhr wieder nach Hause. An diesem Tag sind wir 29 km auf stehendem Gewässer gepaddelt. Die Fahrt ging von Greetsiel bis zum Emder-Kanu-Club. Zuerst mussten die Boote und die Paddler nach Greetsiel zur Einsetzstelle gebracht werden. Dank eines Tipps von einem EKC-Mitglied hatten wir die Fahrtrichtung so gewählt, dass der Wind meistens von hinten kam. Markus Langer ist an diesem Tag im Zweier mit dem Hund Mika gefahren. Allerdings hat Mika noch Schwierigkeiten beim Umgang mit dem Paddel, so dass Markus die gesamte Strecke allein paddeln musste. Beim WSV Grimersum haben wir eine Pause gemacht. Eine 2. Pause gab es für die tapferen Paddler an einer alten Windmühle. Dort gab es dann Kaffee (oder auch Tee) und Kuchen. Ohne Umwege ging es dann wieder nach Emden. Nach der Ankunft beim EKC haben die Fahrer ihre Autos zurückgeholt. Danach haben wir alle zusammen noch einmal gegrillt. Die meisten sind um Mitternacht ins Bett gegangen. Thomas Lülf, Norbert Besselmann, Winfried und Marten Quadfasel haben noch weiter zusammen gesessen und über alte Zeiten geredet. Irgendwann war dann auch mal Schluss.

4. Tag: Der Tag begann erneut mit Aufstehen um 7:30. Nach dem Frühstück haben wir unsere Zelte abgebaut und in den Autos verstaut. Dann haben wir uns in 2 Gruppen aufgeteilt. Fam. Lülf und Fam. Langer sind mit den Booten noch einmal durch Emden gefahren. Sie waren auch im Hafen. Allerdings konnten sie nicht durch die Kesselschleuse fahren.
Die andere Gruppe hat das Kulturprogramm gewählt. Je nach Interesse konnte man das OTTO -Museum oder die Kunsthalle besuchen. Der Autor wählte das OTTO - Museum. Dort waren die Kunstpreise von Otto Walkes und viele Gegenstände aus den bekannten Otto-Filmen ausgestellt. In einem kleinen Kinoraum wurden seine alten Sketche vorgeführt. Obwohl diese sehr lustig waren, übermannte den einen oder anderen Paddler doch die Müdigkeit. Nach einem kleinen Stadtrundgang am Hafen sind wir dann noch mal zum EKC gefahren und haben mit den inzwischen zurück gekommenen Paddlern die Boote auf den Anhänger geladen. Die Rückfahrt nach Rinteln verlief dann genauso reibungslos wie das gesamte Wochenende. Das Wochenende in Emden hat allen sehr gut gefallen. Der Zeltplatz des EKC ist sehr ordentlich und kann jederzeit weiter empfohlen werden. Auch die von unserem Wanderwart (der selbst nicht mit dabei war) vorgeschlagenen Touren haben allen gefallen.

Marten (und Winfried) Quadfasel

Weitere Bilder aus Emden findet Ihr in unserer Bildergalerie.